Funkenlöschung

EM - 18

beim Ausschalten des Stroms durch eine Induktivität

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Anz. Blätter:  1         Datum: 17.06.03

Karte nur zur Benutzung in den Räumen der Universität Ulm, Vorlesungssammlung Physik

Bearbeiter: 


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Stichworte:

Funkenlöschung beim Ausschalten einer Spule; Induktivität: Funkenlöschung

 

Zweck:

Die induzierte Spannung beim Abschalten eines Stromes durch eine Induktivität führt zur Funkenbildung an den Kontakten. Durch einen Kondensator oder durch eine richtig gepolte Diode kann der Funken unterbunden werden.

 

Zubehör:

Netzgerät PE1520 75V, 6A {76-bei}

großer Elektromagnet (1,35 H) {76-bei}

Halogenbirne (12 V, 60 W) vom Auto {73-8} auf Isolator {62-4}

selbstgebauter Schalter aus 2 Isolatoren {62-4} und 2 Stück Schweißdraht {86-3} sowie Kurzschlussbügel aus Schweißdraht auf Holzstab {76-2}

Diode Si D01 N {69A-12}

Kondensator 10 µF {66-10}

 

 

 

Aufbau:

 


Netzgerät auf 35 Volt einstellen. Strom auf 6 A.

 


Durchführung:

Kontakt schließen, nach kurzer Zeit brennt die Birne und zeigt an dass Strom fließt.

Kontakt schnell öffnen und Funken ansehen.

Diode oder Kondensator parallel zur Induktivität einbauen. Kontakt wieder schließen und öffnen. Diesmal ist der Funken viel kleiner.

 

Hinweis:

Der Kondensator muss durch die induzierte Spannung zuerst entladen werden, dann lädt er sich auf und verhindert so, dass die induzierte Spannung hohe werte annimt.

Die Diode ist für den normalen Betrieb in Sperrrichtung gepolt. Da die induzierte Spannung aber die umgekehrte Polarität hat ist sie dafür in Durchlassrichtung: kein Funken.

 

Anwendung:

Bei Relais in elektronischen Schaltungen.